Interview zum Thema Eibach Performance Höherlegung

Interview zum Thema Eibach Performance Höherlegung:

Eibach hat weltweit ein sportliches Image. Aktuell setzt unter anderem Audi Sport bei seinen DTM und R8 LMS ultra Rennfahrzeugen auf das Eibach Race Spring System.

Wie entstand vor diesem Hintergrund die Idee von Höherlegungen?

Der Name Eibach steht weltweit für Fahrdynamik und Motorsport. Wir sehen uns zudem auch als Anbieter und Entwickler für komplette Fahrwerkslösungen jeglicher Art.

Der stark steigende Anteil von SUV-Modellen im gesamteuropäischen Fahrzeugmarkt war Grund für die Entwicklung unserer neuen Produktlinie Pro-Lift-Kit. Zusätzlich kamen verstärkte Nachfragen aus unseren Vertriebsregionen in Osteuropa, Asien und Südamerika, wo das Straßennetz in einigen Gegenden schlecht ausgebaut ist.

 

Welche Vorteile hat der Kunde durch eine Höherlegung ganz allgemein?

Durch die höhere Bodenfreiheit steigt die Schlechtwegetauglichkeit in der Off-Road Nutzung. Auch in der City ergeben sich Vorteile: So haben Fahrer und Passagiere im Verkehrsgeschehen einen besseren Überblick, was für einige Grund genug ist, sich für ein SUV zu entscheiden. Die optische Individualisierung spricht ebenso für ein Eibach Pro-Lift-Kit.

 

Wie geländetauglich wird ein SUV mit einer Eibach Performance Höherlegung?

Das Pro-Lift-Kit erhöht die Bodenfreiheit um circa 30 mm, so dass unebenes Terrain besser bewältigt werden kann. In Kombination mit 4x4-Antrieb und entsprechenden Reifen stellt sich auf unbefestigten Wegen purer Fahrspaß ein.

 

Besteht das Pro-Lift-Kit rein aus dem Federnsatz oder auch aus angepassten Dämpfern?

Derzeit umfasst unser Pro-Lift-Kit ausschließlich Performance Höherlegungsfedern. Die Ergänzung mit passenden Dämpfern befindet sich in Vorbereitung und erste Applikationen werden voraussichtlich Ende 2014 verfügbar sein.

 

Sind die Performance Höherlegungen nur für SUVs gedacht?

Aktuell werden wir Performance Höherlegungen nur für ausgewählte SUV- und

Geländewagenmodelle entwickeln. Bei entsprechender Kundennachfrage können wir uns eine Erweiterung für andere Fahrzeugklassen vorstellen.

 

Wo lagen die technischen Herausforderungen für die Ingenieure?

Unsere Federraten optimal abzustimmen. Durch den höheren Fahrzeugschwerpunkt kann sich eine gewisse Wankneigung ergeben, der entgegengewirkt und zugleich das Handling trotzdem als dynamisch empfunden werden soll. Zudem sollte der Serienkomfort des Fahrzeuges nach Möglichkeit beibehalten werden.

 

Warum ist bei 30 mm Erhöhung Schluss? Dabei hat man sich vermutlich etwas gedacht.

Hier werden die Vorgaben lt. VdTÜV-Merkblatt Kraftfahrwesen 751 angewendet, wie z. B.:

  • Richtlinien bezüglich Fußgängeraufprallschutz
  • Mindestausfederwege